Schlechteres Suchmaschinen-Ranking für E-Commerce-Sites nach Google “Mayday” Update?

Google als größter Suchmaschinenbetreiber und Anbieter entsprechender Dienstleistungen trachtet ja danach, stets optimale Ergebnisse für die User zu liefern und aktualisiert deshalb laufend die Rankings der angezeigten Seiten je nach deren ermittelter Wichtigkeit . In diesem Zusammenhang hat das sog. “Mayday” Update im Mai 2010 Änderungen gebracht, die scheinbar vor allem Anbieter von E-Commerce-Seiten betreffen.

Der neue Such-Algorithmus wurde lange getestet und jetzt eingeführt. Dabei wird offenbar berücksichtigt, wie viele  Zugriffe eine spezifische Unterseite eines Webangebots hat. Das könnte in erster Linie große Webshops betreffen, wo einzelne Produkte mit mehreren Klicks von der Homepage erreicht werden müssen und die in Wahrheit keinen “unique content” liefern, da eine Datenbank eines externen Anbieters (etwa Affiliate-Partners oder Herstellers) verwendet wird.

Für Websitebetreiber, die selbst gute Inhalte anbieten und nicht auf vorgefertigte Daten zurückgreifen, bedeutet das “Mayday”-Updaten dagegen eine neue Chance, besser im Internet gerankt zu werden. Viele, die intensiv im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) tätig sind, zeigen sich laut Kommentaren in den einschlägigen Webforen über den Vorstoß von Google enttäuscht. Für den durchschnittlichen Homepage-Besitzer entstehen aber bessere Möglichkeiten, mit individuellem Material einen Vorteil gegenüber der ursprünglichen Situation zu erreichen.